Notfalldarstellung in Hagen unterwegs

Geschrieben am von Newsmädchen

Am Dienstag, dem 25. August, fuhr die Notfalldarstellung des JRK Osnabrück-Stadt in der Besetzung Janna Kraux, Sandra Fischer und Sophie Wiehemeyer zum Dienstabend „Üben im Gelände“ nach Hagen. Das DRK des Ortsvereins Hagen hatte das DRK Osnabrück-Stadt und die Rettungshundestaffel zu einer Übung im Wald eingeladen. Das Schminken der Opfer wurde von unserer Notfalldarstellung übernommen werden und das Mimen übernahmen hauptsächlich die Kinder und Jugendlichen des JRKs aus Hagen.

Um 18:30 waren alle Darsteller und Organisatoren versammelt und die Einweisung konnte beginnen: Eine Schulklasse war während eines Ausflugs zu den sogenannten „Duvensteinen“ verunglückt. Nachdem die Lehrerin eine Schlucht heruntergestürzt und reglos liegen geblieben war, hatten ein paar der Kinder die Flucht ergriffen und sind in den Wald tiefer gelaufen.

Dann konnte das Herrichten der Patienten beginnen. Geschminkt wurden eine offene und eine geschlossene Unterarmfraktur , eine Unterschenkelfraktur, zwei Kopfplatzwunden, eine Verletzung der Halswirbelsäule, ein Schock und viele Schürf- und Risswunden. Danach ging es mit den Darstellern im Mannschaftswagen in den Wald. Dort wurde jedes Opfer platziert und sich für jeden einzelnen eine Geschichte ausgedacht. „Du wolltest gucken was mit deiner Lehrerin ist, aber du bist über eine Wurzel gestolpert und auf den Arm gefallen, der jetzt gebrochen ist. Du hast starke Schmerzen, aber auch Angst, dass deine Lehrerin tot ist.“, lautete beispielsweise die Mimenanweisung einer Darstellerin.

Insgesamt blieben drei Opfer bei den Duvensteinen, der Rest wurde im Wald versteckt. Dann kam auch schon die erste Einsatzgruppe an der Unfallstelle an. Nachdem sich ein Überblick über die Lage verschafft und die nahegelegene Halle einer Baumschule als Behandlungsplatz bestimmt wurde, wurde schnell klar, dass noch Kinder im Wald vermisst wurden. Nun konnte die Hundestaffel aktiv werden. Binnen weniger Minuten hatten sie die ersten vermissten Kinder gefunden. Währenddessen schritt die Bergung der Verletzten an den Duvensteinen weiter fort: Die zwei mittelstark verletzten Kinder wurden fachmännisch versorgt und in einem Krankentransportwagen zum Behandlungsplatz gebracht. Währenddessen wurde die mit deinem Halswirbelsäulentrauma schwerverletzte Lehrerin auf ein sogenanntes „Spinboard“ gelegt, um sie möglichst rückenschonend transportieren zu können. Als schließlich alle Opfer gefunden, versorgt und zum Behandlungsplatz gebracht worden waren endete die Übung. Bei einer Cola wurde sie nun noch einmal kritisch reflektiert. Zwar hatte es Schwierigkeiten bei der Einweisung der Helfer gegeben, aber trotzdem oder genau deswegen waren sich alle einig so eine Übung gerne zu wiederholen.


Erstellt um 09:49 - Mo, 31. August 2015 von
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